Mit Kugelleuchten geht es nur in einer Hinsicht rund, und zwar bei der Form. Die Hängeleuchten mit kugelartigem Ende sind ansonsten nämlich wahre Meister der Harmonie: Als leuchtender Ball ahmen sie nicht nur unsere wichtigste natürliche Lichtquelle – die Sonne – in ihrer Perfektion nach, sondern sie strahlen ihr Licht auch besonders gleichmässig aus. Dieses flächendeckende Lichtambiente, das durch Kugellampen entsteht, eignet sich besonders für die Grundbeleuchtung eines Raumes. Die Kugelleuchte deshalb einfach in der Raummitte aufzuhängen, ist jedoch ein Fehler – denn die zentrale Position ist für diesen raffinierten Leuchtentyp zu banal. Den meisten Interieurs schmeichelt es viel mehr, wenn die Kugellampe über dem Ess- oder Couchtisch montiert wird. Und obwohl sie in ihrer Ausgeglichenheit wie die typischen Einzelgänger wirken, erstrahlen kugelförmige Lichtquellen erst so richtig in der Gesellschaft ihresgleichen. Dazu kann dasselbe Modell in unterschiedlichen Höhen nebeneinander arrangiert werden. Bei unterschiedlichen Grössen sollte das kleinere Exemplar weiter nach oben Richtung Decke gehängt werden. Über einem länglichen
Esstisch leuchten mehrere Kugellampen in einer Reihe perfekt aus. Eine ungerade Anzahl, beispielsweise drei Leuchten, wirkt dabei auf das menschliche Auge besonders harmonisch.