Die Mikrowelle überzeugt durch deutlich kürzere Garzeiten und einen geringeren Energieverbrauch beim Erwärmen und Aufwärmen kleiner Portionen, da sie Speisen direkt im Inneren erhitzt, statt wie Herd oder Backofen erst das Kochgeschirr oder die Luft aufheizen zu müssen. Allerdings kann sie weder knusprige Krusten noch Röstaromen erzeugen, da ihr die nötige trockene Oberflächenhitze fehlt – Braten, Backen, scharfes Anbraten oder Karamellisieren bleiben daher die klare Domäne von Herd und Backofen. Idealerweise ergänzen sich beide Geräte im Küchenalltag: Die Mikrowelle für schnelles Erwärmen, Auftauen und schonende Zubereitung (zum Beispiel Gemüse mit wenig Vitaminverlust), Herd und Backofen für alle Zubereitungsarten, die Maillard-Reaktion, präzise Temperatursteuerung oder grössere Mengen erfordern.